ARD beschimpft Zuschauer, der das Gendern kritisierte

Weil sich ein Zuschauer über Gender-Sprache beschwerte, ging ihn ein Redakteur persönlich an.

… Es sei der ARD-Zuschauerredaktion aufgefallen, so heißt es, dass Grabowski „zum Thema gendergerechte Sprache und Gender im Allgemeinen zwar viel zu sagen“ habe, er sich „aber offensichtlich nur sehr einseitig mit dem Thema“ auskenne.

Dann tritt der freie Mitarbeiter der ARD noch mal nach und schreibt: „Wobei auskennen hier nicht zutreffend ist. Von der Thematik selbst haben Sie offensichtlich keine Ahnung.“

Doch damit nicht genug. Man wolle sich „jetzt nicht die Mühe machen“, die Argumente des Zuschauers zu widerlegen, so liest man in dem Schreiben, weil er „offensichtlich eine sehr feste Meinung“ habe, die er „sicherlich nicht hinterfragen“ werde.

Der arrogante Tonfall durchzieht den gesamten Brief. An einer anderen Stelle liest man etwa: „Sie verstehen das ‚dritte Geschlecht‘ nicht“ oder: „Erst wenn Ärzte im Sprachgebrauch nicht mehr ausschließlich männlich sind, spiegelt unsere Sprache die gesellschaftliche Wirklichkeit ab. Sie waren sicherlich schon einmal bei einer Ärztin, oder?“

Man wünsche dem Zuschauer noch „viel Vergnügen mit dem Programm des Ersten“ und seinem „neuen Hobby“ (gemeint ist die Kritik am Gendern).

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