GENDER – Wissenschaft, Theorie oder Ideologie? (Teil 3)

PROBLEM 3: Missbrauch und Aushöhlung des Geschlechtsbegriffs

Ein weiteres wichtiges Problemfeld der Gender-Ideologie ist die ideologische Instrumentalisierung und Verfälschung des Begriffs der Geschlechtlichkeit. Auch hier offenbart sich mit größter Deutlichkeit die korrupte Geisteshaltung von Gender-Forschern.

Es ist völlig hoffnungslos, einem Gender-Theoretiker erklären zu wollen, daß der Inhalt des Begriffs Geschlecht ausschließlich in der Fortpflanzung besteht. Es kann also nicht viele oder gar keine Geschlechter geben, wie es Gender-Ideologen insinuieren. Bereits im Begriff der Geschlechtlichkeit liegt begründet, daß es nur zwei Geschlechter geben kann, die aufeinander zur Fortpflanzung angewiesen sind. Gender-Theoretiker können sich gerne neue Begriffe für all die Dinge ausdenken, die ihrer Meinung nach existieren oder wünschenswert sind. Der Begriff der Geschlechtlichkeit steht hierfür nicht zur Verfügung. Zur Fortpflanzung bedarf es eines Mannes und einer Frau, eines Zeugenden und einer Gebärenden.

Manch ein Leser wird hier vielleicht überrascht sein über die Einfachheit dieser Wahrheit. Leider sind viele Journalisten oder Wissenschaftler nicht dazu in der Lage, diesen so offensichtlichen Irrsinn des Mißbrauchs des Geschlechtsbegriffs durch Gender-Ideologen als solchen zu erkennen und zu benennen. Eine Ausdehnung oder Umdeutung des Geschlechtsbegriffs ist schlicht sinnlos. Der Geschlechtsbegriff verliert dann jeglichen Inhalt.

Die Begriffe Mann und Frau sind nicht auf illegitime Weise gesellschaftlich konstruiert, sondern verdanken sich der Tatsache der Fortpflanzung.

Fortsetzung folgt …


Autor: Sebastian Wiemann
Quelle: http://www.gender-ideologie.de/artikel/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung.html